Ausflug „ans Meer“

Unsere Nachbargemeinde in Saratov lud heute zu einer gemeinsamen Jugendfahrt mit Schaschlik und Spielen in die Natur ein. Nach der Hl. Messe ging es los. Die Stelle an der Wolga gleicht eher einer Steilküste am Meer. Sehr weit musste man schauen, um das andere Ufer zu sehen. Nach jeweils 3 h Autofahrt bin ich jetzt wieder auf dem neusten Stand dessen, was unsere Jugendliche für Musik hören, mitunter sogar sehr gesanglich…

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Melonenzeit

Seit 2 Wochen stehen an den Straßen wieder die Melonenanhänger. Manche sagen, richtig süß sind die Melonen erst ab August. Aber saftig und schmackhaft sind sie jetzt. Auf unserer saDSC_6381mstäglichen Fahrt nach Pensa haben wir für unser morgiges  Picknick eingekauft. Zusammen mit den Saratover Jugendlichen fahren wir nach der jeweiligen Sonntagsmesse an eine schöne Stelle an der Wolga zu Schaschlik und Spiele. (Foto: Julian, unser jugendlicher Gast aus Senftenberg)

Helferdankeschön

Manche der RKW-Helfer hatten eigens Urlaub für die RKW genommen, übernahmen mit viel Ausdauer Aufgaben wie Geschirrspülen, an der Kinderseilbahn stehen… und interessierten sich für die Kinder. Heute trafen sich fast alle Helfer zu einem Danke-Abend. Bowling in Engels, wobei die Bowlingbahn ein sehr beliebter Hintergrund für Fotos und Videos wurde, Abendessen im Fast-Food-Restaurant und abschließendes Wikingerschach in Marx. Dieses Spiel hatten wir von unserer Partnergemeinde geschenkt bekommen, in diesem Sommer erfreut es sich wachsender Beliebtheit.

DSC_6355Zur Frühmesse kam eine Familie mit ihrem jüngsten Sohn, der heute 1 Jahr alt wurde. Die Messintention war für ihn.

Pilgerfahrt mit dem Rad

Aus dem Anliegen von zwei unserer Tennies, sich Räder bei uns auszuborgen und in ein Dorf zu fahren, wurde heute eine Pilgerfahrt über 44 km zu der wiederrichteten evangelischen Kirche in Sorkino (früher Zürich). Nach Pilgersegen und einem technischen Fahrradcheck (bei einem Fahrrad funktionierte gar keine Bremse) fuhren wir, größtenteils über Feldwege und Dorfstraßen. Viel gab es unterwegs zu erzählen, RKW-Lieder wurden gesungen und fast in jedem Dorf mussten wir bei den hochsommerlichen Temperaturen Getränke kaufen. Hier auf dem Dorfe trifft man oft noch die Rechenbretter mit Holzringen. Die letzten Kilometer waren die anstrengendsten: langezeit nur geradeaus, Sandwege, auf denen man teilweise nur schieben konnte, die schwieriger werdende Frage, wie man auf dem Sattel noch sitzen kann, Ermüdungserscheinungen… „Gott wartet auf uns in der Kirche“, sagte jemand zur Motivation. Schließlich brachen alle in Jubel aus, als der Kirchturm unseres Zieles plötzlich hinter Bäumen auftauchte. Zurück ging es dann mit unserem Kleinbus, der dort postiert war.

Mit uns fuhr Julian, ein Jugendlicher aus der Pfarrei Senftenberg, der gestern anreiste, um bei uns seine Russischkenntnisse aufzubessern.

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Feier in Stepnoje

RelatiIMG-20190707-WA0005v viele Erwachsene und Kinder kamen heute Nachmittag zum Gottesdienst in Stepnoje. Nach der Hl. Messe luden sie zu selbstgebackenem Kuchen, Saft aus dem Garten DSC_6336und Konfekt ein, denn vor kurzem war der Gedenktag der Ikone „Maria – Immerwährende Hilfe“, das Patronat der kleinen Kirche in Stepnoje. Außerdem durfte ich Glück- und Segenswünsche entgegennehmen. Anschließend besuchten wir mit den Schwestern noch einige Familien, die es momentan schwer haben.

Missionarin

Bei meiner heutigen KrankeDSC_6328nrunde erzählte eine Frau von ihrem Krankenhausaufenthalt in Saratov. Von den Mitpatienten, die in den Garten gehen konnten, bildete sich eine gute Gruppe: sie sangen miteinander, sprachen über Gott und die Welt. Dabei erzählte sie, dass sie katholisch sei. „Und die Eltern waren orthodox?“, kam die skeptische Rückfrage. Nein, ihre Eltern waren auch Katholiken aus Weißrussland. Am nächsten Tag kam eine Frau zu ihr und sagte, dass sie auch katholisch sei. Ob sie in Saratov schon in der  Kirche war, fragte sie zurück? Sie entgegnete, dass sie mal in der Kirche war, aber dort beteten sie nur zu Christus. Die Kirche stellte sich als evangelische Kirche heraus. Unser Gemeindemitglied teilte ihr die Adresse der katholischen Kirche mit.

Kürzlich rief die Frau sie an und erzählte begeistert von ihrem ersten Kirchbesuch. Die Kirche gefällt ihr, mit dem Geistlichen kam sie ins Gespräch, sie wolle von nun regelmäßig zur Kirche gehen, einen Rosenkranz und ein Gebetbuch wolle sie kaufen… Irgendwann endete plötzlich das Gespräch, weil die Anruferin kein Geld mehr auf dem Telefon hatte.

Kostbares Nass

Die letzten Tage haDSC_6316t es endlich seit mehreren Wochen wieder geregnet.

Wir wohnen hier am Rande der Stadt und sind vielleicht deshalb in der glücklichen Lage, dass fast immer Leitungswasser fliest. Die Stadtbewohner im Zentrum klagen seit Wochen, dass Wasser nur für einige Sunden am Tag bzw. in der Nacht zugeschaltet wird, das auch während der großen Hitze. Die Zeitung schrieb von einem Deffekt bei einem Brunnen, so dass die vorhandenen Brunnen nicht ausreichen, um alle zu versorgen, wielange jedoch die Situation so anhält, war dem Artikel nicht zu entnehmen. Einzelne Gemeindemitglieder kommen jetzt zu uns, um zu duschen.