Vorbereitungen

Viele kleinere Handgriffe sind es jetzt an den Häusern, in der Kirche, auf dem Grundstück, die noch vor dem Fest zu tun sind. Für drei unserer Ordensschwestern, welche im Kinderzentrum tätig sind, findet ausgerechnet in dieser Woche eine Weiterbildung statt. Aber Wichtiges wurdDSC_4448e bereits im Vorfeld vorbereitet. Sehr dankbar sind wir für die tatkräftige Hilfe dreier junger Erwachsener: Angelika aus Dresden, Antonius aus der Nähe von München und Viktor aus Kasan. Auch P. Reinhard ist aktiv dabei, z.B. als Assistent beim Orgelstimmen. Erst letzte Woche, als an einem Tag Fliesen auf die Treppe zur Empore gelegt wurden und die Treppe tagsüber nicht begehbar war, schlug er vor, die Orgel von früh 6 Uhr bis 8 Uhr zu stimmen.

Das Foto stammt von unserer gestrigen Fahrt nach Stepnoje. Zum Glück gibt es rund um den Steppenbrand keine Zivilisation.

Novene

Neun Tage vor unserem Jubiläum haben wir angefangen, eine Novene für die Menschen auf dem Gebiet unserer Pfarrei zu beten, Lebende und Verstorbene. Eine Frau nahm sich ein Blatt mit der Novene mit, aber nur eines. Zwei weitere Frauen auf einem unserer Dörfer möchten dort auch die Novene beten, so schrieb sie sie zwei mal mit der Hand ab.

Übrigens projizierte die Sonne kürzlicIMG-20181118-WA0003h beim Rosenkranzgebet dieses Bild an die Wand, worin einige mit Erstaunen ein Gesicht wahrnehmen. Physikalisch lässt sich das Zustandekommen durch frei stehende Pfeifen der neuen Orgel erklären, welche den Schatten werfen. Aber für eine persönliche mystische Deutung bleibt es offen.

Grundreinigung der Kirche

Noch ist die Treppe zur Orgelempore nicht ganz fertig, aber da es für die verbleibenden Tage bis zum Fest noch genügend anderes vorzubereiten gilt, wurde heute die Kirche incl. Untergeschoss gereinigt. Gemeindemitgliedern, Schwestern und Freiwilliger waren im Einsatz, hier ein paar Fotos, aufgenommen von Sr. Maria, ich selbst war wie sonnabends üblich in Pensa.

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Vorbereitungen auf das Jubiläum

Nun sind es nur noch 9 Tage bisDSC_4421 zu unserem 25-jährigen Kirchweihjubiläum. Gestern haben wir in der Gemeinde begonnen, eine Novene zu beten für die Menschen in unserer Gemeinde, die heutigen und die früheren. Am vergangenen Sonntag trafen sich alle nach dem Gottesdienst, um anstehende Arbeiten zu besprechen (Foto). Manche nahmen einen Brief an fernstehende Gemeindemitglieder mit, um sie persönlich zum Jubiläum einzuladen. Einiges bleibt an Kirche und Grundstück noch vorzubereiten, auch die Bauarbeiter schoben heute eine zusätzliche Spätschicht ein, um die Arbeiten bis zum Jubiläum beenden zu können.

Fensterputzaktion

Zu unserem 25-jährigen Kirchweihjubiläum soll natürlichDSC_4424 auch die Kirche selbst gut aussehen. Mit Antonius, der für einen Monat hierher zum Helfen gekommen ist, haben wir heut die Kirchenfenster von innen geputzt. Die letzte Reinigung muss schon einige Jahre zurückliegen. Bei den Außenfenstern wäre das Wasser gleich gefroren, heute Nacht waren es -12°C. Aber es ist etwas milderes Wetter vorhergesagt, so dass wir vielleicht doch noch außen putzen können, dann käme die Stunde der Wahrheit, ob die Fenster wirklich sauber sind.

Vorbereitungen in Pensa

Bis zum PatronatsfeDSC_4416st „Maria Empfängnis“ am 8. Dezember wird unser Kirchlein in Pensa etwas renoviert. Durch das Mauerwerk drang Wasser ein, jetzt haben Gemeindemitglieder die Wand isoliert und mit einem neuen Außenputz versehen, der noch rot gestrichen wird und über dem Eingang eine Marienstatue aufgestellt, die einladend ihre Hände hält. Sophia (links im Bild) ist unsere Verantwortliche der Pfarrei gegenüber den staatlichen Stellen, sie hat es auf sich genommen, jeden Tag für den Maurer zu kochen.

Vier junge Erwachsene und Sr. Lena fuhren heute mit: Angelika, die den Dienst der Organistin übernahm, Olga aus Engels, Antonius, der als freiwilliger Helfer bei uns ist und Oleg aus Marx (rechts), der in Pensa einen Arzt konsultierte.

Hauskommunion

Heut ist in Deutschland ein geschichtsträchtiger Tag: Gedenktag der Reichspogromnacht und Jahrestag des Mauerfalls. Hier unternahmen wir bei einer 83-jährigen Frau nach der Hauskommunion eine Reise in die Geschichte. EsDSC_4403.jpg war sehr interessant, wenn sie und ihre Tochter, beide sehr aufmerksam für gesellschaftliche Veränderungen, aus der Sowjetzeit erzählten. 25 Jahre lang hielten sie eigene Kühe mit allen damit verbundenen Arbeiten. Dann die finsteren 90er Jahre: als jemand in der Familie ernsthaft erkrankte, überlegten sie, ob sie Geld für die Beerdigung sammeln, dann entschieden sie sich doch um sein Leben zu kämpfen. Sie schlachtetet die Kuh und kauften von dem Geld Arznei. Und die jetzige Zeit, wo jeder für sich um seinen Vorteil bedacht ist…

Dankbar ist die ältere Frau bis heute für ihre Verbundenheit zur Kirche. Jetzt ist sie fast erblindet und kann nicht selber laufen, aber durch Gebet, Telefon und Besuche bleibt sie der Gemeinde verbunden. Noch in diesem Monat darf sie ihren 84. Geburtstag feiern, so Gott will.