Erneut: Abschied

Heute begab sich die Gruppe der KSG Dresden wieder auf Heimreise. Deutliche Spuren hiDSC_6903nterlassen sie: vor allem die sorgfältig neu gestrichene Südseite des Kirchendaches, aber auch ein gutes Beispiel, wie junge Leute sich uneigennützig engagieren. Für Marx und Umgebung blieb wenig Zeit. Das Foto zeigt den Besuch bei einer Familie in Raskatovo, wo wir in dieser Woche spontan zum Tee eingeladen wurden. Auf dem Dorf ist die Lebensqualität noch einmal sehr unterschieden von den vergleichsweise größeren Möglichkeiten, die eine Stadt bietet.

Konzert in Pensa

Vier junge Erwachsene aus DDSC_6906resden bzw. Bayern sind zur Zeit bei uns in Marx, u.a. um mit zu helfen im Kinderzentrum und am Grundstück. Drei von ihnen sind leibl. Schwestern und allesamt sehr musikalisch. Heute nach der Hl. Messe in Pensa boten sie ein kleines Programm klassischer und geistlicher Musik mit Flöte, Gesang und Klavier. In den Pensaern fanden sie begeisterte und dankbare Zuhörer, die sich noch Zugabe erbaten.

Arbeitseinsatz

Mit System und Gründlichkeit begannen heute unsere Studenten aus Dresden einige notwendige Arbeiten auf unserem Grundstück. Schwerpunkt bildet das Streichen des Kirchendaches, was bei der Schräge (Geländer gibt es, keine Angst) und den 26°C heute nicht leicht ist. Unser Schaukasten wurde an seinen neuen Platz versetzt, ein Fahrrad repariert, Fenster geputzt, Betonsteine gestapelt. Und erst mit Sonnenuntergang „fiel der Hammer“. DSC_6897

Gäste aus Dresden

Die Katholische Studentengemeinde Dresden unternimmt jedes Jahr eine Sozialfahrt. Dieses Jahr fuhren sie mit Ihrem Studentenpfarrer P. Beschorner, einen Studienfreund von mir, nach Wolgograd und schliffen alle Kirchenbänke ab. Jetzt kommt Teil 2: Mit dem Zug kamen sie nach Saratov, wo wir sie abholten, um noch für einige Tage in Marx zu bleiben. Es scheint, dass sie ihren Elan zum Sich-nützlich-machen noch nicht verloren haben. Aber morgen geht es erst einmal nach Saratov zum Treffen mit Bischof Clemens.DSC_6875

Abschied

Die einen waren das erste mal in RussIMG-20190908-WA0003land, die anderen werden das erste mal nach Deutschland fahren. So trafen sich gestern nach der Sonntagsmesse unsere Schirgiswalder Gäste mit denen aus unserer Pfarrei, die am 20. September für 11 Tage auf Einladung unserer Partnergemeinde nach Dresden fahren werden, um Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen.

Heute am Morgen nun war die Stunde des Abschieds gekommen: die Schirgiswalder fuhren mit dem Zug nach Wolgograd, um sich dort Stadt, Siegeshügel, Schlachtenmuseum und vor allem Sarepta anzusehen, eine Wohnsiedlung der Herrnhuter Brüdergemeine. Begleitet werden sie dort von dortigen Gemeindemitgliedern und Pfarrer. Am Mittwoch geht dann der Flieger nach Hause.

Verabschiedung

Seit vielen Jahren fahren jeweilDSC_6867s 2 Schwestern der Saratower Missions-Klarissinnen mit nach Pensa, halten die Katechese, übernehmen liturgische Dienste und sind seelsorgerisch tätig. Die Gemeindemitglieder schätzen sehr ihren Dienst. Das kam heute bei Dankesrede an Schwester Elena und den persönlichen Verabschiedungen zum Ausdruck. In einer Woche wird sie eine Stelle an einem anderen Ort antreten.

Subbotnik

Für die Schirgiswalder ist es eine Gemeindefahrt und nicht eine Tourismusreise. Das war besonders heute zu spüren, als sie im Grundstück und in den Häusern den ganzen Tag verschiedene Arbeiten verrichteten: Baum fällen, Putzarbeiten, Rabatte anlegen und bepflanzen, Rasen einsäen… Morgen wird dann Erholungstag in verschiedenen Gruppen sein. Manche möchten nach Saratov fahren, andere eine Radtour unternehmen, Baden in der Wolga und Besuch bei Tante Beate sind geplant.

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