Schwester Flora

dsc_0042Gestern war schon der Abschiedstag für die Dresdner Studenten gekommen. Nach einem interessanten Tag mit Bischof Pickel fuhren sie mit dem Zug weiter nach Moskau. Für unsere Jugendliche sind solche Besuche eine große Bereicherung, wie sie mehrmals betonten. Eine Jugendliche sagte, als sie die Studenten im Grundstück arbeiten sah, war sie viel mehr motiviert, sich auch in ihre Hausaufgaben zu setzen. Die  Motivation für den Englisch-Unterricht dürfte gestiegen sein. Sicherlich würde ein sog. Austauschjahr in Deutschland oder England Sprachkenntnisse verbessern und Horizont erweitern. „Mit euch kann man so ganz normal reden. Kommt einmal wieder“, wurde oft beim Abschied gesagt.

dsc_0046Heute durfte Schwester Flora ihren 88. Geburtstag feiern. Im Gespräch ezählte sie von ihrer Zeit, als sie wegen ihrer guten Stimme im Theater mitsang und eine kleine Kostprobe der damaligen Lieder hörten wir. Auf dem Foto hält sie ein Bil des vor wenigen Tagen seliggesprochenen P. Ladislaus Bukowinski. Mit ihm hat sie in schweren Sowjet-Zeiten in der Seelsorge gearbeitet. Vor weinigen tagen kam sie von der lange Reise zur Seligsprechung in Karaganda/Kasachstan wohlbehalten zurück.

Musik

dsc_0022Sehr gut und sehr gern musizieren die Dresdner Studenten. Die Gottesdienste gestalteten sie in ihrer bescheidenen Art sehr zur Freude der Gemeidnemitglieder in Marx und in dsc_0034Stepnoje am Sonntag.

Den heutigen Tag wählten sie als Arbeitstag. Viel ist im Grundstück geworden. Nasse, schwere Erde wurde verteilt, Computer repariert, gemauert, Schloss eingesetzt, Elektrik… Vielen Dank den Studenten.dsc_0036

Studenten in Pensa

Fast alle der Studenten sagten, dass sie gern die 300 km bis nach Pensa mitfahren würden. So gab P. Reinhard noch sein Auto dazu und wir kamen mit 2 Schwestern, 11 Dresdnern und ich in Pensa an. In dem kleinen gemütlichen Kellerraum ging es dann auch recht eng zu, als alle vor der Hl. Messe zum Mittagessen eingeladen waren. Immer wieder kamen Gemeindemitglieder und stellten noch eine Köstlichkeit und noch einen Sallat auf den Tisch. Nach der Hl. Messe erzählte jeder kurz, warum ihm der Glaube an Gott wichtig ist. Es waren beeindruckende Glaubenszeugnisse. Beim Tee (bei dem UNTER ANDEREM aus Tee auf dem Tisch stand) konnte  man sich weiter kennenlernen. Bei Regen kamen wir dann erst gegen MItternacht wieder in Marx an. Die drei in Marx gebliebenen Studenten betätigten sich an  der immerwährenden Aufgabe, Fahrräder zu reparieren, vielen Dank.dsc_0013

Kath. Studentengemeinde Dresden

dsc_0003Aus Astrachan rief heute P. Pjotr an und fragte, ob die Studenten gut angekommen seien. Eine Gruppe der Kath. Studentengemeinde Dresden verbrachte 10 Tage in Astrachan und half in der Pfarrei mit bei Arbeiten an Haus und Grundstück. Heut kamen sie mit dem Zug in Saratov an und werden bis Dienstag in Marx bleiben. Sehr beeindruckt waren sie, als die Caritas-Mitarbeiterinnen von ihrer täglichen Arbeit im ambulanten Altenpflegedienst erzählten. Mehrere Studenten äußerten ihren großen Respekt vor einem solchen Engagement für Notleidende.

dsc_0006Einen sehr natürlichen und selbstbewussten Eindruck machten auf sie die Kinder im Kinderzentrum und der Abend war der Begegnung mit der Pfarrjugend gewidmet. Mittels Spiele und Musik lernten sie sich besser kennen.

Rückkehr mit Überraschung

850fDie Konferenztage in Sarajevo waren erlebnisreiche Tage. Die Reflektionen und Zeugnisse über die Werke der Barmherzigkeit waren anregend und motivierend, die Begegnungen interessant und wertvoll und die Atmosphäre sehr mitbrüderlich. Auch von der Ortskirche erfuhren wir einige Herausforderungen in einem Gebiet mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung (am Morgen war zuerst der Muazin zu hören, dann die Glocken). Der Krieg hat tiefe Spuren hinterlassen: durch Tod und vor allem Flucht hat sich die Katholikenzahl mehr als halbiert

Kurz vor meiner Rückreise meldete sich Jakob, ein junger Medizin-Absolvent aus Klinga bei Grimma. Ich kenne ihn als Ministranten und als in Pfarrgemeinde und Jugendgruppe aktiven Jugendlichen. Vor einigen Jahren hat er freiwillig zur französischen und englischen Sprache noch russisch dazugelernt und ist jetzt am Ende einer 4-wöchigen Russlandreise, die ihn bisher bereits über Moskau, Susdal, Nishni Nowgorod, Kazan, Wolgograd, Astrachen und Elista geführt hat, alles auf „eigene Faust“, mit einem loneley-planet-Reiseführer. Heut Mittag auf dem Flughafen verabredeten wir uns. Er kam mit nach Marx, schaute sich die Stadt an und unterhielt sich interessiert mit Gemeindemitgliedern, mit den Kindern im Kinderzentrum und den Mädchen im Haus Matulewitsch. Schade, dass er heut schon wieder weiterfahren musste.dsc_0139

Sarajevo

Der Rat der europäischen Bischofskonferenzen lädt zu einer Konferenz zum Thema „Barmherzigkeit“ nach Sarajevo ein. Da eine der Konferenzsprachen deutsch sein wird, darf ich als Vertreter teilnehmen und werde mich am Mittwoch auf den Weg begeben (15 h Zugfahrt im Liegewagen über Nacht nach Moskau, dort dann der Abflug am nächsten Morgen; mit dem ersten Flugzeug ab Saratov am Donnerstag hätte ich es nicht rechtzeitig zum anderen Flughafen Moskau-Scheremetjewo geschafft). Am Montag werd ich wieder zurück sein.

Ein junges Paar aus unserer Gemeinde hat eine Pfarreihomepage erstellt, die sich noch weiter entwickeln soll (auf Russisch).

homepage

ein Wochenende

dsc_0072p1100408Die „Klosterbauer“ sind wieder abgereist. Vieles wird noch lange an sie erinnern, z.B. unser Kinderspielplatz.

Als wir gestern nach Pensa fuhren, war auf den langen Überlandstraßen, die zum Schutz vor Wind und Schneesturm mit Baumreihen flankiert sind, schon der beginnende Herbst erkennbar.

dsc_0077Heut nachmittag, nach der Heiligen Messe auf dem Dorf, erteilte Schwester Galja den immerhin 7  Kindern, die gekommen waren, beim Packen des Messkoffers gleich eine kleine Katechesedsc_0080 zu den einzelnen Gegenständen.