gut angekommen

P1100378Heut nur die kurze Mitteilung: angefüllt mit vielen guten Erlebnissen und Eindrücken, besonders überwältigend die Erfahrungen von echter Gast-Freundschaft, sind wir heut Nacht (die Morgendämmerung begann schon) gut wieder in Marx angekommen. Auch die Jugendlichen hielten sich heut vormittag irgendwie wach und zeigten nach der Hl. Messe noch Bilder für die Gemeinde und erzählten.

Jetzt werden die Sachen umgepackt und morgen früh fliege ich für zwei Wochen in den Urlaub in die Oberlausitz plus eine Woche Exerzitien in Alexanderdorf mit den Mitbrüdern von „Jesus Caritas„.

Wenn man bei dem Bild etwas die Augen zukneift, kann man vielleicht das Wort lesen, für welches die Jugendlichen die Buchstaben bildeten. P1100377

Auf große Fahrt

новый коллажMorgen nach der Hl. Messe fährt unsere 14-köpfige Marxer Gruppe zum Weltjugendtag nach Krakau. Mit Kleinbsu und PKW ist es die preisgünstigste Variante. Die meisten unserer Jugendlichen könnten sich Bahn oder gar Flugzeug nicht leisten. Über Weißrussland führt unsere Strecke. Einen kleinen „Schlenker“ machen wir nach Litauen. In Mariampole befindet sich das Grab des Gründers der Eucharistieschwestern Georg Matulaitis. In der Diözese Bielsko-Zywiec sind wir den ersten Teil zu Gast (Höhepunkte werden der Besuch des Museums in Auschwitz und ein Berggottesdienst sein) und beim zentralen Teil etwas außerhalb von Krakau in Ryczów. Nach dem Weltjugendtag werden wir noch zwei Tag in Zittau verbringen und da es bis zu den Verwandten einer Schwester nach Bayern für russ. Verhältnisse von Sachsen aus nicht mehr weit ist, wird das unsere letzte Station, bevor wir dann die dreitägige Rückfahrt antreten, wieder über Weißrussland, ca. 3.000 km. P. Ondrej reiste heute dankenswerterweise als Vertretung an und Ende Juli ist P. Reinhard wieder da.

Gleich darauf schließen sich für mich 2 Wochen Urlaub in der Oberlausitz an und eine Woche Exerzitien in Alexanderdorf an. So wird hier im Blog vermutlich erst Ende August wieder Neues von Marx an der Wolg zu lesen sein. Danke Ihnen / Dir für das Interesse und allen, denen der Urlaub noch bevorsteht, wünsch ich eine erholsame Zeit mit guten Erfahrungen, die dann durch den Alltag tragen mögen. С Богом! Mit Gott!

zusammengefasst

Wenn mehrere Tage lang kein Blogeintrag erfolgt, heißt das nicht, dass die Ferienzeit sich derart auswirke, dass in der Pfarrei alles ruht. Montag waren noch Besorgungen für unsere Fahrt zum Weltjugendtag: Ein rotes T-Shirt bekommt jeder Teilnehmer mit dem Aufdruck unserer Kirche, und RUSSIA muss natürlich auf einstimmigen Wunsch der Gruppe groß drauf stehen.

Die Autoversicherung für die Schengenstaaten war am Dienstag in Marx nicht zu bekommen, da die entsprechenden Fomulare gerade nicht vorrätig waren. So werden wir unser Glück an der Grenze probieren.

KarlEmanuelGestern feierten wir etwas ganz Besonderes in unserer Pfarrei: P. Karl-Emmanuel ist nach mehreren Jahren Dienst als Diakon im Kaukasus Anfang Juli zum Priester geweiht worden. Gemeinsam mit seinen Eltern und Bischof Pickel kamen sie gestern auch in unsere Gemeinde und er spendete den Primizsegen.

P1090727Heute früh bin ich mit dem ersten Flugzeug nach Moskau geflogen, um ein weißrussisches Transitvisum zu bekommen und am Abend ging es wieder zurück. Da ich der Einzige in der Gruppe bin, der das Visum benötigt und die Strecke durch Weißrussland fast 300 km kürzer ist, lohnt sich der Aufwand. (Foto: Blick auf die Weißrussische Botschaft)

Ende der Kinderwoche

Gestern nachmittag war „Subbotnik“ angesagt; Autos waschen, Gartenarbeit, Pfarrhaus und Kirche reinigen. Am Abend gab es dann die Erholung bei Tanz im Freien. Im Laufe der Woche hatten die Kinder Plus-, manche auch Minuspunkte gesammelt. Heute gab es einen kleinen Basar, auf dem sie mit den gesammelten Punkten einkaufen konnten: Schuhe, Schulsachen, Süßigkeiten, Eis… Nach dem Mittagessen wurde es dann langsam still im Gelände und bei den Helfern war dei Müdigkeit zu spüren. Mit einer Schwestern und den beiden Seminaristen fuhren wir noch zur Hl. Messe aufs Dorf. Dann folgte auch die ersehnte Erholung.

Zurück aus der Steppe

FischMitten in der Natur scheinen auch die Kinder entspannter zu sein, obwohl es keine Dusche, kein WC gibt, die Mahlzeiten man auf Isomatten sitzend einnimmt, es tagsüber bis 30°C und nachts bis 10°C wurde. Nach den Gebeten, Katechesen sorgten Feder-, Fuß- und Volleyball, sowie Lagerfeuer  und Badne im Fluss dafür, dass die Zeit nicht lang wurde.

Aufenthaltsgenehmigung

Gemessen an den Ämtergängen, der Zeit und den Nerven, die ich dabei lassen musste, ist heute ein denkwürdiger Tag: Hab nach 5 h Wartezeit (ohne den Stromausfall wäre es wahrscheinlich kürzer geworden) meine Aufenthaltsgenehmigung für 3 Jahre bekommen. Im August 2015 hatte ich das Antragsverfahren begonnen. Das Lied „Einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars“ von Reinhard Mey ging mir manchmal durch den Kopf.

Dank der erfahrenen Schwestern und guten Helfer schien auch der RKW-Tag gut gewesen zu sein, mit einer längeren Anbetungszeit in der Kirche. Morgen fahren wir dann bis Freitag wieder in die Natur.

Religiöse Kinderwoche II.

Mit 21 Teenies haben wir heute die P1390424zweite Religiöse KinderwocheP1390597 begonnen. Der erste Tag lief in recht entspannter Atmosphäre ab. Sicherlich hat auch der friedfertige Charakter und die freundliche Art unserer 3 Helfer aus Ghana daran einen Anteil. Sie sind Medizinstudenten in Saratow, katholisch und haben sich als Helfer bereiterklärt. Morgen wollen sie den Kindern ein ghanaisches Lied lehren: „Dana sie, dana sie“ (die Grimmaer kennen es sicherlich noch.)

P1390590Am Mittwoch wollen wir wieder für 3 Tage in die Steppe fahren und an einem kleinen Fluss die Zelte aufschlagen. Herausforderungen werden vermutlich wieder die Mücken sein, die Hitze und am Donnerstag der fehlende Fernsehempfang.