Wohnungssegnung

Mit Sr. MDSC_4039aria waren wir heute Abend zur DSC_4040Wohnungssegnung eingeladen. Ein Ehepaar unserer Gemeinde ist umgezogen. Mit großer Sorgfalt und sehr effektiv haben sie ihre neue Wohnung eingerichtet. Zum Beispiel in dem kleinen Bad finden Badewanne, Toilette und Waschmascine Platz, im Flur (Foto) sind oben Wäschleinen gezogen, alles auf sehr kleinem Raum. Bei Tisch erzählte sie von ihrer Arbeit als Hauswirtschafterin bei einem Kriegsveteranen, welche körperlich aber vor allem menschlich mitunter nicht einfach ist…

Bauarbeiten

Die Bauarbeiten im Zusammenhang mit unserem 25-jährigem Kirchweihjubiläum am Christkönig-Sonntag gehen mäßig voran. Der Kirchvorplatz ist zum größten Teil gepflastert, an der Kirchenfassade sind die Flächen neu geputzt, so dass erst einmal nichts mehr herunterfällt, die einfallenden Mauern der Blumenrabbate sind neu gesetzt. Unsere Stufen auf die Orgelempore haben momDSC_4031entan einen Stufenabstand von 28 cm, so wäre jede Hl. Messe für die Organistin eine Sportübung. Morgen sollen die Arbeiten an einer „humaneren“ Treppe beginnen. Wir hoffen, dass die Arbeiten zügig vorangehen, denn Anfang Oktober soll nun endlich unsere Orgel angeliefert werde. Fast ein Jahr war sie jetzt bei einer polnischen Orgelbaufirma eingelagert. Manche unerwarteten bürokratischen Hürden waren noch zu nehmen, z.B. verlangt die EU eine Bescheinigung, dass die Orgel nicht denkmalgeschützt ist. Für Oktober ist dann der Aufbau geplant.

Autosegnung

Heute nach der Abendmesse sagte eineDSC_4020 Frau aus der Gemeinde, dass sie heute ihr Mann mit dem neuen Auto abholen kommt. Sie möchten das Auto gern segnen lassen. Ihr letztes Auto war ein Moskwitsch. Dann hatten sie eine zeitlang kein eigenes Auto. Jetzt konnten sie diesen 10 Jahre alten Wagen erwerben, an dem jedoch noch einiges repariert werden muss.

Bistumswallfahrt in Wechselburg

Ja, gemeint ist die Bistumswallfahrt meines Heimatbistums Dresden-Meißen, welche heute in Wechselburg stattfand. Wir freuen uns hier in der Pfarrei sehr über die Verbundenheit, über das Interesse über die weite Entfernung hinweg und nicht zuletzt darüber, dass die Wallfahrtskollekte für unsere pastorale Arbeit sowie für die Vorbereitungen auf unser 25-jähriges Kirchweihjubiläm gesammelt wurde. Auf der Wallfahrtsmeile begleiteten mein Neffe Max, P. Michael Beschorner SJ, sowie Bettina und Norbert Michalke aus unserer Partnergemeinde einen eigenen Stand zu unserer Pfarrei. Alle waren schon mehrmals bei uns, das Ehepaar Michalke kam erst vergangenen Donnerstag wieder von dem Besuch bei uns mit frischen Eindrücken zurück. Herzlichen Dank allen, die unsere Arbeit hier unterstützen mit ihrem Gebet, mit dem Interesse an der Situation hier, materiell und ermutigend.

Dresdner in Pensa

Zwei Dresdner Katholiken, die sich zuvor noch nicht kannten, haben sich heute in Pensa bzw. auf dem Weg dorthin kennengelernt: Eine junge Frau aus der Saratover Partnergemeinde DD-Löbtau ist jetzt zu Besuch in Saratov und nach Marx zum Praktikum im Kinderzentrum sowie bei der ambulanten Krankenpflege kam eine Studentin aus DD-Ss. Trinitatis.

Auf dem Weg dorthin war es unübersehbar, trotz heutigen 29°C: es wird Herbst.

Abschied

In einem Nachtzug der russischen Bahn fuhren unsere Dresdner nach Wolgograd, um sich dort die Stadt und denDSC_4002.JPG deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka anzuschauen. Auch in die katholische Pfarrei führte sie ihr Weg. Dort hängt eine Kopie der Stalingrader Madonna. Nach der Hl. Messe luden der Pfarrer, P. Laurentius SVD, zu Tee und Melonen ein. Sehr unterhaltsam erzählte er vom Gemeindeleben, seinen Erfahrungen und Ina, eine Mitarbeiterin der Caritas gab einen Einblick in die vielfältiigen Bereiche, in denen die Haupt- und Ehrenamtliche in der Stadt tätig sind. Heute hieß es für unsere Gäste, wieder nach Hause zu fliegen und für mich, von Wolgograd wieder nach Marx in die Pfarrei zurückzukehren. Herzlichen Dank der Gruppe aus unserer Partnergemeinde für die Begegnungen, das Interesse, die Offenheit, das gemeinsam Gebet und die ausstrahlende Lebensfreude.

Begegnungstag der Gemeinden

Der heutige Tag war dem eigentlichen Anliegen der Besucher gewidmet: Begegnug der Gemeindemitglieder. Nach dem Gottesdienst miDSC_3963t deutschen Liedern und übersetzter Predigt von P. Michael bekamen die Gäste eine Ikone der Kasaner Mutter Gottes und eine Rose überreicht. Sie präsentierten uns anhand von einigen Fotos Höhepunkte aus ihrem Gemeindeleben. Nach einem spielerischen Kennenlernen führten Jugendliche die Gäste durch die Stadt. Eine Gemeinsamkeit, die bald entdeckt war, ist die, dass beide Gemeinden gern singen. So trafen wir uns am Abend zum Singeabend von russischen und deutschen Liedern. Morgen gehen die Tage in Marx für unsere Gäste schon zu Ende. Besuch bei der Ortscaritas, Basar, Kinderzentrum sowie in Saratow Stadtbummel, Hl. Messe und Gespräch mit Bischof Clemens und Rückfahrt über Wolgograd stehen morgen auf dem Programm.