Vorbereitungen auf das Jubiläum

Nun sind es nur noch 9 Tage bisDSC_4421 zu unserem 25-jährigen Kirchweihjubiläum. Gestern haben wir in der Gemeinde begonnen, eine Novene zu beten für die Menschen in unserer Gemeinde, die heutigen und die früheren. Am vergangenen Sonntag trafen sich alle nach dem Gottesdienst, um anstehende Arbeiten zu besprechen (Foto). Manche nahmen einen Brief an fernstehende Gemeindemitglieder mit, um sie persönlich zum Jubiläum einzuladen. Einiges bleibt an Kirche und Grundstück noch vorzubereiten, auch die Bauarbeiter schoben heute eine zusätzliche Spätschicht ein, um die Arbeiten bis zum Jubiläum beenden zu können.

Fensterputzaktion

Zu unserem 25-jährigen Kirchweihjubiläum soll natürlichDSC_4424 auch die Kirche selbst gut aussehen. Mit Antonius, der für einen Monat hierher zum Helfen gekommen ist, haben wir heut die Kirchenfenster von innen geputzt. Die letzte Reinigung muss schon einige Jahre zurückliegen. Bei den Außenfenstern wäre das Wasser gleich gefroren, heute Nacht waren es -12°C. Aber es ist etwas milderes Wetter vorhergesagt, so dass wir vielleicht doch noch außen putzen können, dann käme die Stunde der Wahrheit, ob die Fenster wirklich sauber sind.

Vorbereitungen in Pensa

Bis zum PatronatsfeDSC_4416st „Maria Empfängnis“ am 8. Dezember wird unser Kirchlein in Pensa etwas renoviert. Durch das Mauerwerk drang Wasser ein, jetzt haben Gemeindemitglieder die Wand isoliert und mit einem neuen Außenputz versehen, der noch rot gestrichen wird und über dem Eingang eine Marienstatue aufgestellt, die einladend ihre Hände hält. Sophia (links im Bild) ist unsere Verantwortliche der Pfarrei gegenüber den staatlichen Stellen, sie hat es auf sich genommen, jeden Tag für den Maurer zu kochen.

Vier junge Erwachsene und Sr. Lena fuhren heute mit: Angelika, die den Dienst der Organistin übernahm, Olga aus Engels, Antonius, der als freiwilliger Helfer bei uns ist und Oleg aus Marx (rechts), der in Pensa einen Arzt konsultierte.

Hauskommunion

Heut ist in Deutschland ein geschichtsträchtiger Tag: Gedenktag der Reichspogromnacht und Jahrestag des Mauerfalls. Hier unternahmen wir bei einer 83-jährigen Frau nach der Hauskommunion eine Reise in die Geschichte. EsDSC_4403.jpg war sehr interessant, wenn sie und ihre Tochter, beide sehr aufmerksam für gesellschaftliche Veränderungen, aus der Sowjetzeit erzählten. 25 Jahre lang hielten sie eigene Kühe mit allen damit verbundenen Arbeiten. Dann die finsteren 90er Jahre: als jemand in der Familie ernsthaft erkrankte, überlegten sie, ob sie Geld für die Beerdigung sammeln, dann entschieden sie sich doch um sein Leben zu kämpfen. Sie schlachtetet die Kuh und kauften von dem Geld Arznei. Und die jetzige Zeit, wo jeder für sich um seinen Vorteil bedacht ist…

Dankbar ist die ältere Frau bis heute für ihre Verbundenheit zur Kirche. Jetzt ist sie fast erblindet und kann nicht selber laufen, aber durch Gebet, Telefon und Besuche bleibt sie der Gemeinde verbunden. Noch in diesem Monat darf sie ihren 84. Geburtstag feiern, so Gott will.

Auf Einkaufstour

VerschiedenIMG-20181107-WA0002es hatten wir heute in Saratov zu erledigen, u.a. begleiteten wir die Schwestern beim Fliesenkauf. Bei dem reichhaltigen Angebot, vor dem wir standen, konnte mein Bruder als Fachmann aus der Ferne per Telefon ein paar wertvolle Tipps geben. Schließlich luden wir eine Tonne Fliesen in unseren universal einsetzbaren VW-Bus. Auch Antonius, ein Freiwilliger aus Süddeutschland, der für November bei uns ist, stand mit Rat und zupackenden Händen zur Seite. (Foto: Sr. Emilia)

Dekanats-Jugend-Wochenende

Heute ist staatlicher Feiertag, so wurde das verlängerte Wochenende in unserem Dekanat „Mittlere Wolga“, welches sich von der ukrainischen bis zur kasachischen Grenze erstreckt, für ein Jugendwochenende genutzt, von welchem wir heute zurückkamen. Über 50 Jugendliche kamen nach Samara. Unter dem Thema: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? (Mk 8,36) waren immer wieder ganz konkrete Alltagssituationen im Gespräch. Eine unserer 7 Jugendlichen aus Marx, war das erste mal dabei. Natürlich fahre sie das nächste mal wieder mit, meinte sie heute.

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Gräbersegnung

Bei kühlem, aber für November angenehmen Wetter fuhren wir nach der Hl. Messe zur Gräbersegnung DSC_4384auf den Friedhof, der außerhalb der Stadt liegt. Oftmals erkennt man katholische Gräber schon von ferne daran, dass das Kreuz auf der anderen Seite steht, als bei den orthodoxen Gräbern. Nach orthodoxer Tradition steht das Kreuz am Fußende, damit der verstorbene auf den Gekreuzigten „schaut“. Katholischerseits überlicherweise am Kopfende, jedoch sagen wir den Leuten, dass das Entscheidende der Glaueb an die Auferstehung und das Gebet sind.

Heut fahren wir ein Kleinbus voll zum Dekanatsjugendtreffen nach Samara, welches bis Montag dauert.