bürokratische Wege

IMG_0594Weil die Elektrik in unserer Kirche etwas schwach abgesichert ist und deshalb schon beim Einschalten des Mischpultes oft die Hauptsicherung den Strom abschaltete, wurde vor einiger Zeit eine stärkere Absicherung beantragt und genehmigt, aber noch nicht eingebaut. Unser Hausmeister ist gleichzeitig Verantwortlicher für elektrische Sicherheit, das bedeutet, an Kursen teilzunehmen, Prüfungen zu absolvieren, ein Zertifikat bekommen. Einige Kilometer zu Fuß bzw. mit Fahrrad hat er inzwischen wegen der Stromsicherung zurückgelegt: Die Genehmigung ist jetzt abgelaufen, sie gilt nur für 2 Jahre. Der zuständige Natschalnik hat gewechselt, so mussten wir für eine IMG_0596neue Genehmigung unseren Vertrag mitbringen, der durch den Pfarrerwechsel neu geschrieben werden musste. Neu sei, dass man auch Zeichungen und einen Vertrag über die Erdleitungen mitbringen muss. Also wurde auch das erstellt. Heut nun kam der Verantwortliche, um vor Ort die Genehmigung zu geben. Da er aufgrund eines Problems mit dem Auto zu Fuß kam, fuhren wir ihn zu seiner Dienststelle zurück und er war uns behilflich beim Kauf eines neuen Sicherungsautomaten, der heute nun montiert werden soll. Welch ein Erfolgserlebnis nach dem langen Weg! Jemand hatte wegen der häufigen Stromausfälle eine Heiligenfigur auf den Sicherungskasten gestellt. Auf seine Fürsprache sollte man auch weiterhin nicht verzichten, vielleicht jetzt mehr in einem anderen Bereich?