Kinderwoche

Gestern am Ende der religiösen Kinderwoche sangen fast alle Kinder unsere Hymne auswendig und lautstark. Die drei Tage in der Natur waren relativ entspannt, trotz der Mücken und trotz Tageshöchsttemperaturen von 37°C. In einem kleinen Fluss fanden die Kinder mehrmals am Tag Abkühlung. Hl. Messe im Schatten eines Baumes, Stationenlauf über die Werke der Barmherzigkeit durch die Steppe, Kulturprogramm am Lagerfeuer waren weitere Programmpunkte. Am Sonnabend fuhren wir 1 h durch die Steppe in die frühere deutsche Siedlung Mariental. Zum Jubiläum 250 Jahre Gründung des Ortes kamen Gäste von weither, auch aus Deutschland. Mit ihnen feierten wir in der Kirchenruine Hl. Messe, die erste seit über 90 Jahren, wie uns die Bürgermeisterin sagte. Schwestern und Kinder beseitigten als erstes die angeschmierten Schimpfwörter im Altarraum, die Nachbarn waren bemüht, eine elektrische Verlängerung für unser mitgebrachte Orgel zu legen. Durch die Steppe ging es dann mit den mit Kindern überfüllten Autos, durch einen kleinen Fluss zurück nach Marx. Nach dem Abschlussgottesdienst am Sonntag bekam jedes Kinder. entsprechend der während der Woche gesammelten Punkte, Kaufgutscheine für Schuhe, Schulsachen, Spielzeug und Zuckerwatte. Dank einiger Sachspenden konnten wir dies anbieten. Alle Gasteltern, die Kinder aus den Dörfern aufgenommen hatten, waren schließlich zum Mittagessen eingeladen. Es war eine gute Erfahrung, eine Woche in der Gemeinschaft der Kinder zu erleben, aber auch die Erholung danach war sehr willkommen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.