Tauwetter

Heute am ersten Freitag des Monats war ich wieder zur Hauskommunion-Runde. Einer Frau, welcher beide Beine amputiert werden musste, geht es seit Wochen schlecht. Die Tochter erzählte erschüttert, das die gerufene Ärztin die Mutter nur angeschaut habe und dann der Tochter sagte, „Was wollen sie denn bei diesem Alter der Mutter?“ (über achzig), sie möge sich auf das Sterben vorbereiten. Mit der Leiterin unserer Caritasstation konnten wir ihr noch ein kleines Geschenk zum bevorstehenden Frauentag vorbeibringen.

Das Tauwetter hält an. Da die Kanalisation der Stadt seit ca. 70 Jahren verschüttet ist, stehen riesige Pfützen auf den Straßen, besonders für Fußgänger eine große Herausforderung. Der Schnee hatte auch den Vorteil, dass er den Müll etwas zudeckte. Doch allerspätestens vor dem großen Feiertag 9. Mai werden die Schmu

tzecken aufgeräumt werden.

Advertisements