Landleben

Gestern merkten wir wieder, wie anders das Leben auf dem Lande aussieht. Bei der Ankunft in Stepnoje über die schlechte Straße (etwa die Hälfte der Löcher infolge des Winters sind notdürftig zuasphaltiert) kamen uns die Kinder entgegengerannt. In die Kirche hatte sich eine Schwalbe verflogen, die erst nach der Hl. Messe das offene Fenster fand. Dank der Aktion Eine Kuh für Marx  können wir wieder Gelder weiterreichen, mit denen sich Familien eine Kuh anschaffen können. Beim Stall besichtigen werden uns oft auch alle anderen Haustiere vorgestellt, z.B. junge Enten (Foto). Ein Mann hatte ein perfektes Bewässerungssystem auf seinen Beten installiert.

Heute zur Katechese fuhr eine junge Ziege mit im VW-Bus. Bei dem schönen Wetter traf sich die Katechesegruppe von Sr. Mascha auf dem Spielplatz. Nach der Katechese galt es erst einmal, sich zwischen zwei verschiedenen Spielweisen von „Hoppekästel“ zu einigen.

Mit einer Vertreterin der Stadtverwaltung wollten wir heute eigentlich zum Leiter des Zollamtes nach Saratov fahren, um die Einfuhr für unsere Pfeifenorgel zu klären. Er wollte uns die Uhrzeit für das Treffen noch mitteilen, was leider nicht geschah. Die Zeit drängt schon. Mittwoch ist großer Feiertag (Tag des Sieges) im Land, so wird es wohl diese Woche leider nichts mehr.

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