Pilgerfahrt mit dem Rad

Aus dem Anliegen von zwei unserer Tennies, sich Räder bei uns auszuborgen und in ein Dorf zu fahren, wurde heute eine Pilgerfahrt über 44 km zu der wiederrichteten evangelischen Kirche in Sorkino (früher Zürich). Nach Pilgersegen und einem technischen Fahrradcheck (bei einem Fahrrad funktionierte gar keine Bremse) fuhren wir, größtenteils über Feldwege und Dorfstraßen. Viel gab es unterwegs zu erzählen, RKW-Lieder wurden gesungen und fast in jedem Dorf mussten wir bei den hochsommerlichen Temperaturen Getränke kaufen. Hier auf dem Dorfe trifft man oft noch die Rechenbretter mit Holzringen. Die letzten Kilometer waren die anstrengendsten: langezeit nur geradeaus, Sandwege, auf denen man teilweise nur schieben konnte, die schwieriger werdende Frage, wie man auf dem Sattel noch sitzen kann, Ermüdungserscheinungen… „Gott wartet auf uns in der Kirche“, sagte jemand zur Motivation. Schließlich brachen alle in Jubel aus, als der Kirchturm unseres Zieles plötzlich hinter Bäumen auftauchte. Zurück ging es dann mit unserem Kleinbus, der dort postiert war.

Mit uns fuhr Julian, ein Jugendlicher aus der Pfarrei Senftenberg, der gestern anreiste, um bei uns seine Russischkenntnisse aufzubessern.

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