Wir gehen auf Wallfahrt

In der langen Zeit der Einschränkungen fehlt vielen Gemeindemitgliedern auch die Gottesdienstgemeinschaft. So wuchs der Gedanke einer Fußwallfahrt mit der Bitte um die Beendigung der Pandemie, bzw. um eine baldige effektive medizinische Behandlung. Die Mühen einer Wallfahrt verdeutlichen ja, dass es dem Pilger ein ernstes Anliegen ist. Zwar gilt es freilich auch bei der Wallfahrt, sich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, aber unter freiem Himmel ist das einfacher. Einige zelten bereits heute Nacht an dem Platz in der Steppe, wo unsere Wallfahrt morgen mit der Hl. Messe beginnen wird. (Foto). Dann pilgern wir ca. 15 km durch die Steppe nach Mariental, wo die Ruine einer alten Maria-Himmelfahrtskirche steht, einst von katholischen deutschen Siedlern erbaut. 30°C sind gemeldet.