wieder einmal nach Pensa

Mit Pater Diogenes haben wir uns gestern auf den Weg nach Pensa begeben. Ein guter Bekannter von ihm ist orthodoxer Mönch in einem kleinen Ort bei Pensa. Ihn besuchten wir, ein sehr freundlich und gelassen wirkender Gastgeber. (Foto)
Anschließend besuchten wir den Pfarrer, unseren Mitbruder in Pensa. Seit einem Jahr ist er als ständiger Seelsorger vor Ort. Er erzählte, dass er gestern beim orthodoxen Bischof zu Mittag eingeladen war.
Unser letzter Besuch führte uns zu einer armenischen Familie, die uns eingeladen hatten. In den Jahren, in denen ich zum wöchentlichen Gottesdienst nach Pensa fuhr, konnte ich die Familie in ihren Freuden und Schwierigkeiten mit begleiten. Heut morgen erzählte der Vater, dass er in dem mehrstöckigen Haus mitunter zum Rauchen auf den Korridor ging, wofür ihn ein Nachbar seit Jahren kritisierte. Heute traf er ihn wieder und sagte zu ihm, dass zwei Priester bei ihm waren und er in guten Beziehungen zu andern leben möchte. Er sehe ein, dass der Korridor nicht der richtige Ort sei und die beiden gaben sich die Hand und versöhnten sich. Nun nennen sie sich beim Vornamen.