Archiv des Autors: bmarschner

Katechetische Kommission

Aus der KatIMG_2400echetischen Kommssion, der einzigen Kommission im Bistum (s. Blog von Bischof Pickel) verließen 2 Mitglieder das Bistum, so war u.a. die Stelle eines Priesters neu zu besetzen. Da es nicht immer nur auf gute Sprachkenntnisse ankommt, hab ich für die Mitarbeit eingewilligt. Heut fand das erste Arbeitstreffen in der Kurie in Saratov statt. Vorgeschlagen wurde u.a. Lektorenschulungen in den Gemeinden . Foto:  Kurie

Orgelaufbau

Heute morgen begannen drei polnische Orgelbauer mit dem Aufbau der Orgel. (Foto, zusammen mit unserer Organistin). Und am Abend war das Gestell bereits fertig und alle schwereren Teile die 4 m zur Empore DSC_4265.jpghinaufbewegt. (Schön, wenn man schon am ersten Tag so ein großes Ergebnis seiner Arbeit sehen kann – ist in der Pastoral nicht so). Eine besondere Herausforderung stellten der Blasebalg und der fast 3oo kg schwere Spieltisch dar, welche nicht durch die Treppe passten. Mit jungen Männern aus der Gemeinde wurden sie über zwei Balken an Stricken hinaufgezogen (Video).

Seniorennachmittag

Die Caraitasmitarbeiterinnnen unseres Altenpflegedienstes luden heute zum Seniorennachmittag ein. Sie hatten die Idee, dass Zarin Katharina einlädt und besorgten sich dazu entsprechende Kostüme besorgt. Zu Beginn wurde alle Anwesenden mit Baronin plus Familienname und einer Rose wertschätzend begrüßt. Es folgte ein stimmungsvolles Kulturprogramm. Jemand trug ein Liebesgedicht vor, welches er in seiner Jugendzeit gelernt hatte, Angelika brachte ihre Flöte zum klingen und eine Musikantin stimmte mit ihrem Akkordeon viele schöne russische Volkslieder an, zu denen die Anwesenden gern mitsangen oder dazu tanzten. So etwas solle man öfter machen, war dann das Resümee der Senioren. Den Abschluss bildete die Hl. Messe in der Kirche.

Dekanatskonferenz

DSC_4238Die Orgelteile liegen / stehen nun in unserer Kirche. Mit P. Reinhard fahren wir heute, in Fahrgemeinschaft mit den Saratovern,  in die Nachbarpfarrei nach Samara (ca. 400 km). Dort ist morgen Dekanatskonferenz und übermorgen Rückfahrt nach Marx. Bei den weiten Entfernungen sidn solche Treffen schon eine Besonderheit, 3 bis 4 mal im Jahr.

 

Religiöser Kindertag und Orgel

Heute haben eine Woche Schulferien begonnen. So haben wir die Kinder aus Marx und von den Dörfern zu einem Religösen Kindertag eingeladen. Ca. 20 Kinder kamen. Gut, dass die Schwestern das Programm gut gestalteten, so konnte ich mich unserer Orgel widmen. Am Sonnabend traf der LKW mit unserer Orgel in Saratov ein. Den ganzen Montag verbrachte er beim Zoll. Erst wenn die nicht unerhebliche Zollgebühr wirklich auf dem Konto des Zollamtes eingeht, wird der LKW freigegeben. Da half auch kein Überweisungsbeleg unsererseits. Gegen Mittag kam dann die Nachricht, der LKW ist auf dem Weg zu uns. Nach 3 h waren alle Teile in der Kirche, im hinteren Teil, untergebracht. So sind die Gläubigen für 4 Wochen quasi gezwungen, in den vorderen Bänken zu sitzen. Am Sonntag erwarten wir die Orgelbauer aus Polen, welche die Orgel in Nassau auch abgebaut haben.

Pilgerfahrt nach Kasan

Mit 8 Pensaern pilgerten wir mit P. Diogenes nach Kasan. P. Diogenes war hier über 20 Jahre lang Pfarrer, er erklärte uns die reich ausgeschmückte Kirche. Durch die Stadt begleiteten uns auch 2 Gemeindemitglieder aus Kasan. Höhepunkt war der Besuch des orthodoxen Klosters, in dem die Kazaner Marienikone verehrt wird. Während der Sowjetzeit wurde die Ikone zur Sicherheit außer Landes gebracht und war langezeit im Vatikan, bsi sie Papst Johannes Paul II. wieder zurückgab. Heute feierten wir den Sonntagsgottesdienst mit der „kinderreichen“ Gemeinde in Uljanowsk. In Marx hatte P. Reinhard dankenswerterweise die Gottesdienste übernommen.

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Hausbesuch auf dem Dorf

Heute Abend hatten Slawa und Lena eingeladen. Sie wohnen mit ihren 3 Kindern auf einem unserer Dörfer und stehen vor den gleichen Schwieirgkeiten, wie viele junge Familien auf dem Dorfe: Arbeit gibt es dort keine. Wenn Slawa die 30 km nach Marx zur Arbeit fahreDSC_4130n würde, hätte er ein Einkommen von umgerechnet 130 bis 200 Euro. Da dies nicht ausreicht, fährt er schon seit längerem jeweils für 2 Monate nach Moskau arbeiten. Lena ist jetzt in der Dorfschule Direktorin geworden, das heißt für sie, dass sie nicht vor 19:00 nach Hause kommt. Dieses Jahr ist hat mangels Schüler keine erste Klasse begonnen. Geschlossen wird die Schule erst einmal nicht, da laut Gesetz die Kinder keinen längeren Schulweg als 12 km haben dürfen und in diesem Umkreis findet sich kein anderes Dorf. Dennoch ziehen junge Familien weg, da sie eine Schulschließung befürchten. Wenn die Schule schließt, ist das oft das Ende des Dorflebens, sagt Lena.

Morgen gehen wir mit Pensaer Gemeindemitglieder auf Pilgerfahrt nach Kasan. P. Diogenes, der über 20 Jahre dort Pfarrer war, begleitet uns.