Archiv des Autors: bmarschner

vor der Fahrt

Morgen/ heute (am Sonntag) start1800SL15_wen wir mit 15 Jugendlichen und 3 Ordensschwestern zu unserer Partnergemeinde und nach Taizé. Bis Moskau fahren  wir mit dem Zug, weiter per Flugzeug nach Prag und mit PKWs, welche uns unsere Partnergemeinde organisiert, an unser Ziel. Die Jugendtreffen direkt in Taize mit Gebetszeiten, praktischen Arbeiten, Glaubensgesprächen und jugendlicher Fröhlichkeit unter einfachen Bedinungen  finden fast das ganze Jahr über statt.

Wenn wir nach 11 Tagen wiedMer zurückkehren, geht es mit jungen Familien unserer Gemeinde mit eigenen Autos nach Sotschi. Im dortigen Pfarrhaus haben wir Quartier gefunden. Der Tagesablauf wird eine Mischung werden aus Katechese, Gebet und gemeinsamer freier Zeit.

Mitte August folgt dann eine Woche Exerzitien in Alexanderdorf mit der Priestergemeinschaft Jesus CaritasDSC_0887 und es schließt sich eine Woche Urlaub an. Am 1.9. werd ich wieder hier an der Wolga sein und wieder an dieser Stelle vom Gemeindeleben hier berichten. Geplantes und Ungeplantes ist vor so einer Abwesenheit noch zu erledigen gewesen, so dass das Blogschreiben etwas kurz gekommen ist. Ich wünsche Ihnen / Dir zunächst ein schattiges Plätzchen bei der Hitzewelle in Deutschland und gute Gelegenheiten zum Kräfte sammeln, erholen und gute Begenungen. С Богом! Mit Gott!

Stepnoje am Abend

Wegen einem DSC_3584Kuhfoto und um noch ein Problem im Zusammenhang mit dem Kuhprojekt zu klären, sind wir am Abend noch nach Stepnoje gefahren. Auch dort hatte es in den letzten Tagen, Gott sei Dank, geregnet, so geben die Kühe jetzt etwas mehr Milch am Tag, da sie wieder Grünes finden. Die beiden Frauen warten auf den Milchhändler, der ihnen die frisch DSC_3581gemolkene Milch für 14 Rubel (= 19 Cent) / Liter abkauft. Schwer ist das Leben im Steppendorf, besonders für junge Leute, wenn es keine Arbeit gibt und sie notgedrungenermaßen für einige Wochen nach Moskau, St. Petersburg oder auf die Krim zum Weiterbau der Kertscher Brücke fahren müssen.

Abschied

Wie im Fluge ist die Woche mit den Gästen vergangen. Ich glaub, so viele Spiele in einem so kurzen ZeitDSC_3560raum (Tischschpiele, Spiele auf der Autofahrt, Spiele in der Runde) hab ich das letzte mal in meiner Zeit im Jugendhaus gespielt. Immer wieder interessierten sich die Gäste auch für die Lebensumstände der Leute hier und verglichen es mit den ihren. Heut vormittag besuchten wir noch Tante Beate (Foto), es ist immer beeindruckend, wenn sie aus ihrem bewegten Leben erzählt, aber auch ganz in der heutigen Zeit lebt. Gegen Mittag ging dann für Silvana und ihre Eltern das Flugzeug wieder über Moskau zurück in die Heimat.

Wolgograd

Ein geschichtsträchtigeDSC_3547r Ort für Deutsche ist Wolgograd. Mit den Zittauern sind wir gestern die reichlich 500 km gefahren. Deutscher Soldatenfriedhof, Mamajew-Hügel, Innenstadt, in der für die WM alle Straßen und Fußgängerwege renoviert wurden und die Pfarrei waren unsere Orte, die wir aufsuchten. Herzliche Aufnahme und eine gute Gemeinschaft fanden wir bei den Styler Missionaren dort.

Besuch aus Zittau

Silvana, eine aktive Jugendliche aus der PfarrgemeinDSC_3538de Zittau, besuchte uns in Marx bereits im vorigen Jahr mit ihrer Schwester, jetzt kam sie erneut zu Besuch und mit ihr ihre Eltern. Mit dem Rad erkundeten wir Marx und fuhren am Abend nach Stepnoje. Nachdem die Kühe von der Weide zurückgekehrt waren, besuchten wir Familien, welche über das Projekt „Eine Kuh für Marx“ eine Kuh bekamen, um sie zu fotografieren. Ein sehr freundliches Ehepaar lud uns zu einer Tasse frischer Milch ein (Foto).

Heute hat es nach über einem Monat das erste mal wieder geregnet. Da auch die Kühe infolge der trockenen Hitze kaum Grün finden, geben sie jetzt wenig Milch, weniger als 10 Liter am Tag. Heu ist in diesem Jahr viel teurer als üblich und einge unserer Kuhhalter stehen vor ernsten Problemen, da sie ausreichend Heu für den kommenden Winter nicht bezahlen können.

Ende der WM in Russland

Zum DSC_3511Schauen des letzten Spiels dieser WM hier in Russland lud der Generalvikar nach Saratov ein. In großen Städten gab es Fanmeilen mit public viewing, in Marx hab ich nichts von der WM gespürt: keine Flaggen an Autos, keine öffentlichen Übertragungen, keine Reklame… Vermutlich stünde als erstes schon die Frage, woher einen so großen Bildschirm nehmen. Aber viele verfolgen die Spiele im Fernsehen.

Geburtstagsfeiern

Heute am Tag feiert der Generalvikar P. Diogenes seinen Geburtstag. Wir haben uns mit der Feier zusammengetan und ludIMG-20180713-WA0006en gemeinsam nach Marx ein.

Am Tag kamen heute erfreulicherweise zwei Gemeindemitglieder, um ehrenamtlich zum einen Zelte auszubessern und zu nähen, zum anderen in der Sakristei den Fliesensockel zu legen und die zwei Räume im Untergeschoss der Kirche zu streichen. Im November, am Christkönigstag, feiern wir unser 25-jähriges Kirchweihjubiläum. Aus diesem Anlass versuchen wir einiges zu renovieren.