Fatima-Pilger

800px-Basilica_FatimaAn der gesamtrussischen Fatimawallfahrt nehmen aus unserer Gemeinde 6 Frauen aus dem Frauengebetskreis und 2 Schwestern teil. Mit etwas Aufregung (man reist ja nichts alle Tage so eine Strecke) sind sie heute Abend mit dem Zug nach Moskau gefahren. Am Dienstag fliegen sie dann nach Portugal. Im Gepäck nehmen sie manche Sorgen der Familie und auch der Pfarrei mit, wie einige sagten.

Heute sind nun Father Eric und Marina abgereist. Eric erst einmal leider nur bis Moskau, da er mit seinem Schengen-Visum kein zweites mal in die EU einreisen darf. Gut, dass die Tage des Russland-Visums etwas reichlicher bemessen waren, so versucht er morgen über ein Transitland nach Ghana zu fliegen.

Dresdner in Pensa

DSC_0599Die Jugendlichen aus Dresden-Löbtau schreckten heut nicht, nachdem sie gestern aus Wolgograd zurückkehrten, vor erneut 500 km Autofahrt nach Pensa zurück. Auch musikalisch bereicherten sie den Gottedienst. P. Slawomir predigte. Es war wieder einmal die Erfahrung von Weltkirche, Beheimatung finden und sich wie in einer großen Familie fühlen. Ein Gemeindemitglied sagte, wenn wir die Gäste hier erleben dürfen, ist es fast, wie selbst einmal im Ausland zu sein. Doch das können sich die meisten finanziell nicht leisten.

Wiedersehen, Abschied, Kuhprojekt

DSC_0580Spontan hatte gestern Pater Sergio, mit dem ich vor 2 Jahren die Schulbank an der Uni „gedrückt hatten“, ein Treffen mit unserer Lehrerin und einem irakischen Mitstudenten und seiner Frau organisiert. Es war interessant zu hören, wie der Weg eines jeden weitergeht… DSC_0580 (2)

Gestern hieß es auch Abschied zu nehmen von Silvana und Bettina. Wenn hier jemand einen Gast sehr mag, verabschiedet er sich nicht mit „Auf Wiedersehen“ sondern mit „Komm mal wieder“. Letzteres wurd sehr, sehr zu den beiden gesagt. Heute gegen 13:30 sind sie gut zu Hause angekommen.

P1000610In Stepnoje konnten fast alle, die am Anfang um eine Kuh im Rahmen des Kuhprojektes gebeten hatte, mittlerweile bei einem Bauern der Umgebung eine Kuh kaufen. Heute Abend, als die Kühe zurück von der Weide waren, haben wir die Familien besucht und ein Foto für die Wohltäter aufgenommen. Begeistert erzählten viele, wieviel Milch die Kuh gibt, wie sie sie benannt hatten und drückten ihren Dank aus. Schade, dass die Wohltäter diesen herzlichen Dank nicht vor Ort direkt miterleben können.

Marienthal

In dem geschichtsträchtigen Ort Marienthal trafen wir uns mit den Gästen aus Dresden-Löbtau, die zur Zeit in Saratow zu Gast sind, sowie mit den afrikanischen Sudenten. Es war schon beeindruckend, in der Kirchenruine zu stehen, zu beten, zu singen und zwei Mädchen flochten ein Kreuz aus Pflanzen, welches wir in den Altarraum stellten. Zurück ging es durch die Steppe mit Flussdurchquerung. Weiter nach Sorkino – Zürich, den Abschluss des Tages bildeten Hl. Messe (in dt. engl. russ.), Volleyball, Schaschlik und Tanz in Marx. Die Dresdner hatten keine Mühe gescheut, und auch einen deutschen Beitrag zum Grill mitgebracht: Thüringer Bratwürste, eine Grillzange, ein nicht gerade kleines Grillrost und Bautzner Senf.

 

 

Paddeltour

Bei 33°C Tagestemperatur suchten wir eine erfrischende Beschäftigung. Da unsere Stadt auf kurzen Wegen von verschiedener Natur umgeben ist, wählten manche eine kleine Radtour in die Umgebung, Silvana und Bettina fuhren mit einigen Jungs der örtlichen Pfarrjugend Paddelboot auf der Wolga. Auf einer Insel machten wir HDSC_0577alt, Schwester Emilia hatte einen kleinen Imbiss zubereitet und die Wolga bot eine willkommene Abkühlung (die Abkühlung war geplant!).

Morgen werden wir einen Tag zusammen mit der Jugendgruppe aus Dresden – Löbtau verbringen, sie besuchen seit heute ihre Partnergemeinde in Saratov.

Patronatsfest Stepnoje

Unsere Gäste äußerten, dass sie Aktiv-Urlaub mögen. So nahmen sie auch am vollen Programm teil: Gestern den ganzen Tag nach Pensa, heute Marx und am Nachmittag Patronatsfest in Stepnoje bei 35°C in der kleinen Kirche. Anschließend hatten die Stepnojer Kuchen und selbst gemachten Saft vorbereitet. Bei einer Familie konnten wir noch sehen, wie sie leben und die kleinen Ferkel im Stall besichtigen, eine andere Familie in einem anderen Dorf besuchten wir um die MIttageszeit. Father Eric hielt die Predigt und ihm gelang es sehr gut, mit Gestik und Blick einen freundlichen Kontakt zu den Leuten aufzubauen. Für einen Afriknaer ist es selbstverständlich, dass Gott existiert, er ist zu finden in allen Dingen. Einem Afrikaner könne man nicht einreden, es gäbe keinen Gott, er glaubt das  nicht, so seine Aussage in der Predigt.

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erste Verabschiedung

DSC_0546imageGestern fuhren wir mit den Gästen zu zwei alten deutschen Dorfkirchen bzw. zu dem was davon noch steht und weiter nach Saratov. Dort traf sich Father Eric mit den afrikanischen Studenten, 3 kommen auch aus Ghana. Voller guter Worte sprach er über die Studenten, die er etwas mit ihrer Lebensgeschichte und ihren Zukunftsplänen kennengelernt hatte. Heute nun sind Pfr. Christian Pabel (Cottbus) und Pfr. Bernd Schacht (Torgau) wieder zurück nach Berlin geflogen. Vor der russischen Aufschrift „Bruderschaft“ an einem Restaurant  haben wir 3 leider kein Foto mehr stellen können, aber ein kleines Bruderschaftstreffen im Geiste Charles de Foucaulds war es doch.DSC_0533