Auf Einkaufstour

VerschiedenIMG-20181107-WA0002es hatten wir heute in Saratov zu erledigen, u.a. begleiteten wir die Schwestern beim Fliesenkauf. Bei dem reichhaltigen Angebot, vor dem wir standen, konnte mein Bruder als Fachmann aus der Ferne per Telefon ein paar wertvolle Tipps geben. Schließlich luden wir eine Tonne Fliesen in unseren universal einsetzbaren VW-Bus. Auch Antonius, ein Freiwilliger aus Süddeutschland, der für November bei uns ist, stand mit Rat und zupackenden Händen zur Seite. (Foto: Sr. Emilia)

Dekanats-Jugend-Wochenende

Heute ist staatlicher Feiertag, so wurde das verlängerte Wochenende in unserem Dekanat „Mittlere Wolga“, welches sich von der ukrainischen bis zur kasachischen Grenze erstreckt, für ein Jugendwochenende genutzt, von welchem wir heute zurückkamen. Über 50 Jugendliche kamen nach Samara. Unter dem Thema: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? (Mk 8,36) waren immer wieder ganz konkrete Alltagssituationen im Gespräch. Eine unserer 7 Jugendlichen aus Marx, war das erste mal dabei. Natürlich fahre sie das nächste mal wieder mit, meinte sie heute.

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Gräbersegnung

Bei kühlem, aber für November angenehmen Wetter fuhren wir nach der Hl. Messe zur Gräbersegnung DSC_4384auf den Friedhof, der außerhalb der Stadt liegt. Oftmals erkennt man katholische Gräber schon von ferne daran, dass das Kreuz auf der anderen Seite steht, als bei den orthodoxen Gräbern. Nach orthodoxer Tradition steht das Kreuz am Fußende, damit der verstorbene auf den Gekreuzigten „schaut“. Katholischerseits überlicherweise am Kopfende, jedoch sagen wir den Leuten, dass das Entscheidende der Glaueb an die Auferstehung und das Gebet sind.

Heut fahren wir ein Kleinbus voll zum Dekanatsjugendtreffen nach Samara, welches bis Montag dauert.

noch einmal: die Orgel

An den letzten Themen der Blogeinträge ist schon abzulesen, wie doch eine Orgel Menschen erfreuDSC_4358en kann. Heute zum Fest Allerheiligen hat Angelika aus Dresden in Vertretung unserer abwesenden Schwester Organistin das erste mal den Gemeindegesang mit der Pfeifenorgel begleitet und nach dem abschließenden Te Deum noch ein Tutti-Nachspiel, also mit allen Registern, dazugegeben.

Es bestätigt sich, was die Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzil schreibt:

Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben.

Sacrosanctum concilium Nr. 120 

zum Geburtstag – Schwester. Helena

Dass SchwestDSC_4368er Helena zu Ihrem Geburtstag hier in Marx ist, war für viele Gemeindemitglieder eine besondere Freude. Hat sie doch viele, viele Jahre hier in der Pfarrei segensreich gewirkt. Nach der Hl. Messe am Morgen luden dann die Frauen vom Gebetskreis für das Leben sie zum festlichen Frühstück ein.

Die Orgel

Nach dem Mittag war es richtig still in der Kirche, keine Arbeiten, weder an der Treppe noch an der Orgel. Nachdem die Orgelbauer uns einige Instruktionen gaben, haben sie nun das Werk vollendet: die erste Pfeifenorgel in einer Kirche unseres Bistums ist spielfertig. Am 24.11. soll sie durch den Nuntius eingeweiht werden, im Rahmen unseres Jubiläums 25 Jahre Pfarrkirche „Christus König“. Über 70 Gäste erwarten wir zu unserer Feier.

„Einspielen“ wird die Orgel wohl kaum etwas, da wir in unserer einkommensschwachen Region bei Konzerten nur um eine Spende bitten werden. So bleibt uns noch die Suche nach Sponsoren für die knapp 4.000,- Euro, die jetzt noch offen sind.

Morgen früh werden wir mit P. Reinhard die Orgelbauer zum Flughafen bringen. Den Rest der Woche haben sie Zeit zum Erholen, wie sie sagen, bevor dann am Montag die nächste Arbeit beginnt, deutlich kürzer von ihrer Familie entfernt.

Sonntag

In der Orgel sind alle Pfeifen eingesetzt, gestimmt, nur nach kleine Feinarbeiten (einzelne Nachstimmungen, Elektrik…) sind morgen dran, so erzählten die Orgelbauer heute beim Frühstück. Damit sie auch gut erholt sind, ist P. Reinhard heute mit ihnen nach Saratov gefahren, um etwas von der Stadt zu sehen und nach Souvenieren zu schauen. Am Dienstag fliegen sie wieder zurück.

Am Nachmittag fuhren wir wieder aufs Dorf, heutDSC_4345e nach Stepnoje. Siet einem halben Jahr haben wir in der Kirche keinen Strom. Heute sahen wir zufällig zwei Elektriker im Dorf, die kurz nachschauten. Vermutlich muss ein Elektriker auf den Lichtmast klettern und die Anschlüsse neu befestigen. Auf unserem batteriebtriebenen Keyboard begleitete Angelika aus Dresden heute die Lieder in der Hl. Messe, zum ersten mal, wie sie sagte. Es klang professionell.

Foto: auf der Rückfahrt von Stepnoje