Metall

DSC_1030Inzweifacher Weise ging es heut um Metall: Mit unserem Hausmeister und einem Jugendlichen der Pfarrei haben wir Dinge entrümpelt, die von Baumaßnahmen liegengeblieben sind: Doppel-T-Träger, Scheinwerfer, Kabel, Trafo… Einen Händler, der die Alukabel ummantelt und nicht nur das blanke Aluminium entgegennahm, fanden wir nicht. Vielleicht macht sich unser Jugendlicher an die Arbeit? Am Ende bekamen wir  dennoch einen ansehnlichen Betrag zur Aufbesserung der Pfarrkasse ausgeszahlt. (Foto vom Schrottplatz, links die Autowage)

DSC_1037Am Abend nach der Katechese in Stepnoje entdeckten wir bei einem Hausbesuch wegen des Kuhprojekts diesen alten Wohnzimmerofen, welcher die einzige Heizquelle im Haus darstellt. Der gemauerte Anbau, auf dem man sich schlafen legen konnte, fehlte an diesem Ofen. Eine alleinstehende Mitvierzigerin, will sich trotz ihrer Arbeit einige Dörfer entfernt, bei der sie wenig verdient, um eine Kuh kümmern.

Ewige Profess

DSC_1034Einen besonders festlichen Gottesdienst durften wir heut in Marx feiern. Zwei Bischöfe, Bischof Clemens und Bischof Aloys aus Belgien, feierten den Gottesdienst mit uns, der Kirchenchor aus der Pfarrei Wolgograd gestaltete die musikalischen Teile, die Kirche war festlich geschmückt… Grund dazu gaben die ewigen Gelübde von Schwester Galina. Vor Gott, vor dem Bischof und der Delegaturoberin versprach sie ein Leben in den evangelischen Räten (Armut, Keuschheit, Gehorsam), welches sie Gott hingibt und sich in den Dienst der Kirche stellt. Auf dem Foto gratuliert die Jugend mit einem selbstgedichteten Lied Sr. Galja. Sechs weitere Schwestern erneuerten ihre zeitlichen Gelübde. Welch ein Segen sind die Schwestern in unserer Gemeinde!

Schwester Flora

DSC_1026Ihren 89. Geburtstag durfte Schwester Flora heute feiern. Bis heute singt sie gern, bügelt gern und sieht ihren Dienst für die Gemeinde im treuen Gebet. Nach dem Kaffee mit Torte und Melone ordnet Bischof Pickel die Geburtstagsgäste zum Gruppenfoto mit Schwester Flora. Das Ergebnis sehen Sie hier.

Eine 12 kg – Melone

DSC_1019Heute am Abend fuhren wir, wie jeden Mittwoch, zur Katechese aufs Dorf Rjasanovka. Nach einem guten Gespräch über Schwierigkeiten beim Beten und persönlichen Zeugnissen, wie man damit umgeht, lud eine Frau, die vor kurzem Geburtstag feierte, zu einer 12 kg- schweren Melone ein. Nicht nur die Melone war erfrischend, sondern auch welcher Humor beim Meloneessen aufkommen kann. Übrigens schmecken hier frische Wassermelonen besonders süß, fruchtig und wasserreich.

auch Dachklempner

DSC_1010Eine Dachrinne war am Kloster abgefallen. P. Reinhard war sofort bereit, sie mit zu reparieren. Als gelernter Maschinen- und Werkzeugschlosser weiß er bei solchen praktischen Aufgaben immer eine gute Lösung und setzt sie auch mit um. Erst vorige Woche wollten wir die sommerlichen Temperaturen noch nutzen und reparierten zwei defekte Stellen auf unserem Garagendach. P. Reinhard stand mit auf dem Dach und legte Hand an. Alle Achtung,  mit 75 Jahren!

25 Jahre Stepnoje

Die Steppe ist jetzt, nachdem es langezeit nicht geregnet hat, besonders trocken. So wirkten die Fähnchen, Luftballons, bunten Plakate, neu gestrichenen Fenster, Gummireifen und Bordsteinkanten in Stepnoje nach der Fahrt durch die braune Steppe besonders. Grund für den besonderen Schmuck bildete das diesejährige Jubiläum: vor 25 Jahren besiedelten die russlanddeutschen Flüchtlinge aus Mittelasien diesen kleinen Ort, Häuser wurden für sie gebaut, unsere Kirche kam dazu. Erstaunlich, wieviele Leute im Vorfeld dieses Fest mit vorbereiteten und gestalteten, auch wenn manche meinten, das Programm sei mehr für die Gäste gewesen, als dass die Dorfbewohner selbst miteinander feierten. Mit P. Reinhard und zwei Schwestern folgten wir der Einladung zum Jubiläum und feierten zum Abschluss mit einigen die Hl. Messe.

Ökologie

DSC_0984Ein ökologisches Bewusstsein ist hier oft weniger ausgeprägt festzustellen, wenn man auf fehlende Mülltrennung, Sauberkeit in der Natur/ Straßenränder, Qualmwolken aus LKWs … sieht. Aber, wie heißt es mitunter: „wir arbeiten dran“. Schilder werden im Straßenverkehr aufgestellt mit dem Aufruf zu Sauberkeit, das Jahr 2017 ist in Russland als Jahr der Ökologie ausgerufen und in unserer Marxer Ortszeitung steht auf der ersten Seite ein Aufruf zum morgigen autofreien Tag.